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Nie mehr Nase verstopft

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Wie bekommt man eine verstopfte Nase in einer Minute frei?
(durch Normalisierung der Atmung)

 

Wirkung von einer Minute willentlicher Hyperventilation aufs Gehirn. Durch Vasokonstriktion und andere Effekte kommt es zu starkem Sauerstoffmangel - obwohl man mehr atmet!

Wirkung von einer Minute willentlicher Hyperventilation aufs Gehirn. Durch Vasokonstriktion und andere Effekte kommt es zu starkem Sauerstoffmangel – obwohl man mehr atmet!

Eine verstopfte Nase und Mundatmung sind klassische Zeichen von Hyperventilation (siehe auch das Foto, welches die Effekte des Überatmens auf die Sauerstoffversorgung des Gehirns zeigt). Diese einfache Atemübung (die natürlichste Form der Heilung) für das Freimachen der Nase wurde von einem russischen Artzt entwickelt. Über 200 Ärzte haben sie hunderten ihrer Patienten beigebracht. Die meisten dieser Patienten, wenn man sich die klinischen Erfahrungen der Doktoren betrachtet, konnten ihre Nase in weniger als 2 Minuten frei machen. Diese Übung wirkt auch bei Leuten mit chronischen Nasenproblemen und Symptomen wie Erschöpfung.

 

Die Heilung: Wie bekommt man die verstopfte Nase frei

 

Man atmet entspannt aus (nicht alles rauspressen, sondern nur entspannen), hält sich die Nase zu und geht schnell umher, während man die Nase weiterhin zuhält und den Mund ebenfalls geschlossen hält. Man wird wahrscheinlich in der Lage sein, 20-30 Schritte zu machen (je mehr, desto besser). Während man läuft, sollte man seinen Atem bis zu einem starken Drang Luft holen zu müssen anhalten. Dann macht man lediglich einen etwas größeren Atemzug durch die Nase und reduziert danach seine Atmung um 10-20% im Verhältnis zur Atmung vor der Übung. Man atmet die ganze Zeit durch die Nase sobald sie dafür frei genug ist (was meistens bereits nach dem ersten Luft anhalten geschieht). Man kann während der Phase des reduzierten Atmens einfach weiter gehen. Ist die Nase nicht nach 2-3 min frei wiederholt man einfach das Anhalten der Luft während man weiter geht. Eine andere und vielleicht noch effektiver Möglichkeit ist, die Luft im Sitzen anzuhalten (auch hier nach dem Ausatmen) und dabei gleichzeitig intensiv und schnell mit dem Kopf zu nicken. Auch hier soll man die Luft so lange es geht – bis zu einem starken Lufthunger – anhalten. Dann setzt man sich so aufrecht wie möglich hin und konzentriert sich auf seine Atmung. Nachdem man die Finger von der Nase genommen hat, nimmt man seine normale Atmung wieder auf (keine tiefen Atemzüge!) und hält den Mund geschlossen. Man nimmt nun keine tiefen Atemzüge, sondern nur kleinere, während man sich die ganze Zeit entspannt. Entscheidend ist, dass man insgesamt weniger atmet als vorher. Man atmet also wie oben beschrieben etwa 10-20% weniger als vor der Übung. Man bleibe bei dieser Art des reduziertem Atmen und bleibt dennoch ganz entspannt. Das Ziel ist es den Lufthunger, der sich durch die Schritte oder das Anhalten im sitzen aufgebaut hat,  für 2-3 Minuten zu halten und dabei ganz entspannt zu bleiben. Die Atmung kann ruhig etwas schneller sein in der Frequenz während des reduzierten Atmens (muss aber nicht, es ist noch besser wenn die Frequenz ebenfalls langsam ist), aber die Tiefe der Atemzüge (das Volumen) sollte gering sein. Die Übung kann und sollte auch bis zu viermal wiederholt werden, wenn sich der Erfolg nicht gleich zu hundert Prozent einstellt. Dies ist aber in den seltensten Fällen nötig.

 

Man veringert beim reduzierten Atmen einfach das Volumen der Atemzüge um 10-20%

Man veringert beim reduzierten Atmen einfach das Volumen der Atemzüge um 10-20%

Die Erfolgsrate ist dabei über 90%. Auch sind die Erfolge größer, wenn der Ausführende dabei die Zwerchfellatmung benutzt, während er sich die Nase frei macht. Wenn die Atmung später allerdings wieder schwerer und tiefer wird, wird die Nase wieder verstopfen. Dann kann man diese Übung wiederholen. Das Youtube-Video weiter unten erklärt eine Variante der Übung, die im Sitzen ausgeführt wird (das dauert etwa 1-2 Minuten). Der im Video erwähnte CP-Test wird in einem eigenen Menüpunkt erklärt, siehe hier:

http://www.atmungnormal.de/cp-test/